Nis-Momme Stockmann: “Das blaue blaue Meer”
In einer der vielen Plattenbausiedlungen Deutschlands lebt Darko. Darko säuft – so viel, dass die Tage verschwimmen und er längst gefangen ist in der tristen Monotonie der Betonklötze, welche ihn umgeben. Die um ihn herum geschehenden Perversionen des Siedlungsalltags nimmt er nur noch am Rande war. Das einzige, was ihn vor der endgültigen Verrohung abhält, ist sein Traum von den Sternen. Fast hat er auch den schon vergessen, als Motte in sein Leben tritt. Auch Motte hat einen Traum: das blaue blaue Meer.
Nis-Momme Stockmann zeichnet in gewaltiger und gleichzeitig wundersam empfindlicher Sprache einen Mikrokosmos, in dem Träume das einzig Wichtige sind. Träume, am Leben gehalten von Liebe und der Hoffnung, dass alles auch anders sein könnte – irgendwo.
Aufführungen finden statt am 20., 21., 22., 24. und 26. Januar um jeweils 20:00 Uhr. Karten sind an der Abendkasse erhältlich. Der Eintritt ist wie immer frei.
Henrik Ibsen: “Peer Gynt”
„Peer, du lügst!“ – Mit diesem Satz beginnt Henrik Ibsens Drama um den Leichtfuß Peer Gynt. Statt seiner Mutter bei der Versorgung von Haus und Hof zu helfen, lebt er in den Tag hinein, spinnt Lügengeschichten und ist sich selbst genug. Er entführt auf einer Hochzeit die Braut vom Nachbarhof, flieht ins Gebirge und trifft dort auf Trolle und andere Sagengestalten. Immer mehr verliert er sich selbst zwischen Realität und Wirklichkeit, bis sein Leben nur noch eine Kontur ist und einzig die Frage bleibt: „Wer bin ich eigentlich?“ Eine Frage, deren Antwort nur Solveig weiß. Für ihre Liebe zu Peer hat sie alles aufgegeben und wartet nun darauf, dass er zurück zu sich selbst und zurück zu ihr findet.
„Peer Gynt“ wurde von Henrik Ibsen ursprünglich als dramatisches Gedicht geschrieben und wird oft auch als „nordischer Faust“ bezeichnet. Seinen auf einer Sage beruhenden Helden lässt er auf der Suche nach seiner Identität durch allerlei Abenteuer stolpern, die ihn von Norwegen über Marokko bis nach Kairo führen. Aufgrund der abwechslungsreichen Handlung, der modernen Thematik und nicht zuletzt auch wegen der berühmten Bühnenmusik von Edvard Grieg zählt „Peer Gynt“ auch heute noch zu einem der weltweit meistgespielten Theaterstücke. Wenn Sie Peer auf seiner Reise begleiten möchten, bietet sich hierzu die Möglichkeit am 16./ 17./ 18./ 21. und 22. Dezember jeweils um 20 Uhr im Theater in der KHG, Hofstallstraße 4, 97074 Würzburg. Karten gibt es jeweils ab 19.30 Uhr an der Abendkasse und der Eintritt ist natürlich wie immer frei!

Erstes Treffen im Wintersemester
Habt Ihr Lust, bei uns mitzuwirken? Für unsere Produktionen im kommenden Wintersemester findet am Mittwoch, 26. Oktober, um 20 Uhr ein Treffen im Kleinen Saal der KHG Würzburg (Hofstallstraße 4, Nähe Residenz) statt. Jeder der Lust hat, mitzuspielen, ein Bühnenbild zu erarbeiten oder die Bühnentechnik und Beleuchtung mitzugestalten, ist herzlich eingeladen! Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Bei Fragen einfach eine E-Mail an info@khg-theater.de.
Wir freuen uns auf Euch!
